Am Anfang war das Wort. «YB forever» ist seit Generationen eines jeden Berner Giels erstes Frühenglisch, und in der Losung liegt schon die ganze Ergebenheit, mit der Berner das Verweilen in ihrer Stadt als gottgegeben betrachten. Bern ist lebenslänglich, YB sowieso.Wenn nun eine Kampagne YB zur Religion erklärt, ist’s im Grunde ein alter Hut. Auf Plakaten, in Funk und Fernsehen wird der kategorische Imperativ gepredigt: «Glaube an YB!» Die Fans müssten, steht im begleitenden Communiqué, «YB in guten wie in schlechten Zeiten unterstützen». Schlechte Zeiten? Weil er zu viel versprochen hat, muss der Verein jetzt die Krise schönreden.
Die wäre nämlich halb so schlimm, hätten ...