Es ist eine Geschichte, die man sich nicht ausdenken kann. Im September 2021 durften Schwule, Bisexuelle und Transmenschen an der Zurich Pride durch die Limmatstadt tanzen, Musikfreunde konnten an einem Open Air aufspielen, und Fussballfans verfolgten im Letzigrund das Lokalderby zwischen dem FC Zürich und den Grasshoppers. Einer Gruppe vermieste die damalige Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr aber die Party: Die Sozialdemokratin untersagte den Albanern, ein Festival durchzuführen. Sie seien überdurchschnittlich mit dem Covid-19-Virus infiziert, und überhaupt sei die Impfquote in der albanischen Gemeinschaft zu tief, begründete die Chefgenossin ihr Verbot.
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