Ein aussenstehender Betrachter müsste Âunweigerlich zum Schluss kommen, die Schweiz stehe kurz davor, auseinanderzubrechen. Ein Alpen-Jugoslawien oder Berg-BelÂgien, mindestens. Hunderte von Lesermeldungen, eilig einberufene Talkshows in Radio und Fernsehen, Schlagzeilen auf den Frontseiten der Zeitungen, besorgte Experten und Politiker, die den «nationalen Zusammenhalt» in Gefahr sehen: Die Wucht der Reaktionen erreichte tsunamihafte Dimensionen.
Was war geschehen? Nüchtern gesehen, müsste man es dem aussenstehenden Betrachter etwa so erklären: Ein recherchierter Artikel in einem Wochenblatt aus einem unabhängigen Deutschschweizer Verlag versammelte ein paar Fakten und Kennzahlen ...