Das Leben ist voll von organischen Rhythmen, kleinteiligen und weiträumigen, im Menschen und um den Menschen herum. Der Atem, der Puls, die Tag-Nacht-Wechsel, die Gezeiten, die Jahreszeiten et cetera. Das Metrum ist der Versuch, solchen flexiblen Rhythmen eine Ordnung entgegenzusetzen, einen künstlichen Raster, ein Kontinuum, zu dem seine (die) Natur in ein Verhältnis zu setzen erst den Künstler ausmacht, von der Barockmusik bis zum Jazz. Im Phänomen des Swing ist diese Spannung minimalisiert, es sind die kleinen Differenzen, die den Unterschied ausmachen zwischen einem Metronom und der linken Hand eines Willie «The Lion» Smith. Letztlich beruht die ganze Perkussionskunst eines ...