Am letzten Samstag zogen in Bern Tausende Leute vor das Bundeshaus, um mit Trillerpfeifen, Luftballons und viel bekenntnishaftem Pink für Lohngerechtigkeit zwischen Frau und Mann zu demonstrieren. Es war die Ouvertüre zur Nationalratsdebatte von dieser Woche, bei der es um die Einführung von obligatorischen Lohnkontrollen in grösseren Firmen ging. Und es erstaunte wohl niemanden, dass die bürgerlich dominierte Grosse Kammer der Forderung letztlich zustimmte. Denn sogenannte Frauenanliegen sind im Moment im Schwange. Es scheint, als ob ein Damm gebrochen wäre und das Parlament nun schrittweise Neuerungen beschliesst, die man in der Schweiz bis vor kurzem noch f&u ...