Wir leben im Zeitalter der Biografie. Kein Geranienzüchter, der die Welt nicht mit seinen Memoiren beglückt, keine Putzfrau, die nicht aus dem Besenschrank irgendeines illustren Arbeitgebers gezerrt und ihrerseits einer Lebensbeschreibung für würdig erachtet wird. Ein ebenso frucht- wie furchtbares Gebiet also, in das sich James Hamilton-Paterson mit seinem neuen Buch wagt. «JayJay» ist ein biografischer Roman, in dem der britische Autor eine Figur namens Raymond Jerningham Jebb ihr Leben schildern und sich selber oder seinen literarischen Doppelgänger zu einem Teil davon werden lässt.
Es beginnt im Konsumverein eines toskanischen Städtchens. Der Ich-Erzähler James macht zwischen S ...