Wie ein guter Anzug
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Wie ein guter Anzug

Auto

Wie ein guter Anzug

Mit dem i5 und später mit dem ersten elektrischen Kombi eröffnet BMW ein interessantes neues Feld.

Die erfolgreichste Business-Limousine der Welt» nennt BMW-Vorstandsmitglied Milan Nedeljkovic den 5er bei der Präsentation des neuen Elektromodells i5. Von den bisher sieben Modell-Generationen wurden zehn Millionen Fahrzeuge verkauft – eine Erfolgsgeschichte in einem Segment, das auf den ersten Blick eher zweckdienliche und nicht besonders aufregende Fahrzeuge verspricht. Denn «Business» steht – so stellt man sich das jedenfalls vor – für Seriosität, Zuverlässigkeit und Zurückhaltung.

Wie ein guter Anzug

Jetzt aber eröffnet der bayrische Hersteller ein interessantes neues Feld und hat seinen Business-Bestseller elektrifiziert. Im i5 dürfen die Kunden «den Komfort einer 7er-Limousine und die Sportlichkeit eines 3ers erwarten», wie es in Lissabon heisst. Tatsächlich erinnert das Design an die geradezu spektakuläre Elektrolimousine i7 – ohne allerdings deren technizistische Extravaganz auszustrahlen. Der i5 wurde etwas schlichter gehalten, hat eine Hai-artige Front und ist im Übrigen klar und elegant gezeichnet wie ein guter Anzug. Demnächst wird der i5 auch als Touring präsentiert und ist einer der erst wenigen Kombis im Segment der E-Autos.

Von Lissabon aus geht es für die Testfahrt über die Autobahn und dann hinauf über kurvige Strassen in die Hügel und wieder an den Atlantik zurück. Der i5 M60, der uns zu diesem Zweck ausgehändigt wird, ist ein in jeder Hinsicht sehr feines Elektrofahrzeug: Fahrwerk, Antrieb, Ladetechnik und andere wichtige Parameter sind State of the Art. Bei der Ladegeschwindigkeit verspricht BMW sogar die schnellste Technologie unter den 400-Volt-Modellen.

Schon einen Schritt weiter ist man bei Vernetzung und Assistenzsystemen. So ist der BMW – aufgrund der Regulierung bislang nur in Deutschland oder Nordamerika – als erstes Auto überhaupt in der Lage, auf der Autobahn die Spur selbständig zu wechseln, wofür der Fahrer lediglich einen Blick über die Schulter werfen muss. Zwanzig Sensoren, hochauflösende Kameras und ein Long-Range-Radar übernehmen dann den Rest. Insgesamt vierzig Assistenzsysteme in den Kategorien Sicherheit, Fahren und Parkieren stehen zur Verfügung.

Und falls es einem beim Laden langweilig werden sollte, hat BMW zusammen mit seinem portugiesischen Software-Start-up Critical Techworks unter anderem ein System entwickelt, bei dem der zentrale Bildschirm zur Game-Konsole wird, während das eigene Smartphone durch das Scannen eines QR-Codes zum Controller mutiert. Das hat mit der ursprünglichen Idee des Automobilbaus zwar nur noch wenig zu tun, aber solche Funktionen werden im Elektroauto-Zeitalter immer wichtiger. Wenn Motoren und Antrieb den Charakter eines Autos nicht mehr entscheidend prägen können, braucht es neue Ideen. Und im neuen i5 steckt tatsächlich eine ganze Reihe guter Einfälle.

BMW i5 M60 xDrive Limousine

Motor/Antrieb: E-Maschine vorne/hinten, Allradantrieb, 1-Stufen-Automatik; Leistung: 442 kW/601 PS; Drehmoment: 795 Nm; Hochvoltspeicher (Li-Ionen): 81,2 kWh; max. Ladeleistung: 205 kW (DC); Beschleunigung (0–100 km/h): 3,8 sec; Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h; Verbrauch (WLTP): 18,2–20,6 kWh/100 km; Reichweite (WLTP): 455–516 km; Preis: ab Fr. 123 900.–

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