Als es endlich vollbracht ist, nach zwei dramatischen Wochen voller Leid und Zweifel, kämpft er nur noch gegen sich selbst. Schon beim Aufschlag zum Matchball hat Roger Federer feuchte Augen. Zur Nationalhymne kullern ihm die Tränen in Grossaufnahme übers Gesicht.
Es ist der Moment, in dem den Journalisten auf der Pressetribüne die Superlative ausgehen. Mit seinem 14. Grand-Slam-Sieg und dem lang ersehnten Erfolg am French Open in Paris erreichte Roger Federer Sphären, die «unbeschreiblich» sind. Versucht wird es natürlich trotzdem: Federer ist nun «Der Unsterbliche», «The Champion of the Champions», «Le Maestro», oder «Der Grösste aller Giganten».
Für die Schweiz ist Fe ...