Die klassischen Einwanderungsländer USA, Kanada, Australien und Neuseeland stellen international die vergleichsweise tiefsten Hürden für die Einbürgerung auf. Zwar ist es schwieriger geworden, überhaupt in diese Länder zu gelangen (was freilich eine Frage der Einwanderungs- und nicht der Einbürgerungspolitik ist). Doch wer erst einmal im betreffenden Land lebt, der soll gemäss dieser Doktrin besser Mitbürger werden als Ausländer bleiben, weil er dadurch auch besser integriert wird. Dementsprechend bleiben relativ wenige Einwanderer in diesen Staaten ihr Leben lang Ausländer.
In den USA erhalten alle auf amerikanischem Boden geborenen Kinder automatisch auch einen US-Pass – unbe ...