Wenn man bei uns gewisse Blätter, ganz gleich ob sie in frontistischer, korporativer oder marxistischer Erneuerung machen, durchliest, stösst man immer wieder auf Jammertiraden, die geeignet sind, den Glauben zu erwecken, die Schweiz sei wirklich das unglücklichste und von Gott verlassenste Land der Welt. Nun gehören auch wir bestimmt nicht zu denen, die alles nur durch eine rosaÂrote Brille sehen wollen. Ja mehr als das: Wir sind überzeugt, dass wilder Optimismus nicht nur gefährlich ist, sondern auch ein ziemlich sicheres Anzeichen kommender Katastrophen. Es ist, als ob mitleidige Götter denen, die dem ÂVerhängnis entgegentaumeln, wenigstens noch einige Stunden ungetrübten, wenn ...