Die ehrwürdige Christoph-Merian-Stiftung hat beim einschlägig bekannten und sich zum «Sozialen» bekennenden Büro Bass eine Studie bestellt, welche die Armut in Basel untersuchen und Empfehlungen vorlegen soll. Das entsprechende Werk liegt nun vor (Armutsbericht Basel-Stadt, Christoph-Merian-Verlag). Für knappe tausend Franken Honorar pro Seite erfährt man kaum Neues. Aus der Untersuchung, die auf ökonomische Analysemethoden verzichtet, werden jedoch sage und schreibe 43 Handlungsempfehlungen abgeleitet. Deren Umsetzung würde zu einem totalen Hege- und Pflegestaat für gut 12 000 Personen führen, was sicher nicht im Sinn und Geist von Christoph Merian gewesen wäre, der mit Brotverb ...