Politiker, wie man weiss, sind Meister des Lamentierens. Alles ist schlecht. Es muss schlecht sein, damit sich die segensreiche ÂWirkung der Politik dann umso heilsamer Âentfalten kann.
Äusserst schlecht steht es derzeit um unsere Tageszeitungen. Das zeigten die zwei kürzÂlichen Debatten zum Thema Presseförderung in National- und Ständerat. Die Pressekonzentration hat aus Sicht des Parlaments ein unerträgliches Ausmass erreicht.
SP-Ständerat Claude Hêche aus dem Jura will darum «die Alarmglocke ziehen». FDP-Frau Christine Egerszegi aus dem Aargau will darum «den Markt nicht spielen lassen». Der grünliberale Markus Stadler aus Uri will darum «nicht eine Medienwelt, die von Co ...