Als der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Sonntag beim Beten in einer Istanbuler Moschee einen Schwächeanfall erlitt, gab das alten Gerüchten über seinen Gesundheitszustand Auftrieb. Schon im Jahr 2006 war er einmal zusammengebrochen, ebenfalls im Fastenmonat Ramadan. Er war damals versehentlich eingeschlossen in seiner Staatskarosse und musste mit einem Vorschlaghammer daraus befreit werden. Experten rätselten: Epilepsie-Anfall? Unterzuckerung in der Fastenzeit? Diabetes-Krise?
Den neuesten Zwischenfall erklärte Erdogan mit Blutdruckproblemen als Folge seiner Zuckerkrankheit. Im November 2011 und erneut im Februar 2012 musste er operiert werden, offiziell, um gutm ...