Sozialhilfe ist nicht nur in Zürich ein umstrittenes Thema. Nirgends auf der Welt unterstützen Politiker gerne Leute, die nichts tun. Überall tun sie es trotzdem, und zwar mit einer guten Absicht, die in erster Linie den betroffenen Kindern gilt. Diese können schliesslich nichts dafür, wenn sie in ein armes Haus geboren werden. Also sollen sie nicht unter der Not ihrer Eltern zu leiden haben. In Australien verkündete der Premierminister «das Ende der Kinderarmut» bereits für das Jahr 1990, in Kanada versprach das Parlament, die Kinderarmut bis ins Jahr 2000 zu «eliminieren», und in Grossbritannien hat sich die Regierung Blair vorgenommen, die Kinderarmut bis 2010 zu «halbieren» ...