Die Studentenproteste an den Universitäten im Zusammenhang mit Israel/Palästina sind ökonomisch betrachtet Multi-Produkt-Veranstaltungen. Zum einen dienen sie als Plattform zum Bekanntmachen politischer Haltungen, von Stellungnahmen zugunsten bestimmter und gegen bestimmte andere Parteien im Konflikt.
Zum andern sind die Proteste Instrumente, um Aufsehen zu erregen, um Bekanntheit zu erreichen. Es geht darum, mit seinem Auftritt Aufmerksamkeitswerte zu produzieren, die eine wichtige Geschäftsgrundlage bilden für die Aktivisten-Karriere. Und für NGOs, die von Spenden und missionarischen Geldgebern leben, ist Auffallen überlebenswichtig.
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