Nur ein paar tausend Leute in der Schweiz können ein Computerprogramm entwickeln, noch weniger ein Atomkraftwerk leiten oder einen Kampfjet fliegen. Müssen wir also Fragen der Informatik, der Stromversorgung oder der Luftwaffe den Experten überlassen? Und müssen wir die Skandale bei IT-Projekten, zu denen es vor allem in der Bundesverwaltung mit unschöner Regelmässigkeit kommt, einfach hinnehmen, weil wir nichts davon verstehen?
Fehlplanungen im Verteidigungsdepartement, wo ein Führungsinformationssystem für 700 Millionen Franken den Ansprüchen nur eingeschränkt dient und ein weiteres Informatikprojekt nicht «nur» neun, sondern fünfzehn Milliarden zu verschlingen droht; Misswirt ...