München
Ich hatte ausreichend Chancen, mich als Gesundheitsminister-Groupie zu inszenieren. Zumindest hätte das einer meiner langjährigen Auftraggeber, die Online-Plattform des Magazins Stern, sehr begrüsst.Dass ich mich weigerte, für Karl Lauterbach in den dort praktizierten Schonwaschgang zu schalten, kam nicht gut an. War doch erst vor kurzem im Heft ein irritierend schmeichlerisches Lauterbach-Porträt erschienen, unter gekonnter Auslassung diverser Verwicklungen, unter anderem in den Lipobay-Skandal. Was also tun mit der recherchefreudigen Mitarbeiterin?
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