1936 in Berlin, nicht in der griechischen Antike hat alles begonnen, das Gigantomanische, die Macht- und Prachtdemonstration des Veranstalterlandes, die politische Instrumentalisierung des Sportschauspiels, die Orchestrierung der Massen. In Berlin verloren die olympischen Ideale des Schwärmers Baron Pierre de Coubertin ihre Unschuld. Ein totalitärer, menschenverachtender Staat täuschte die Welt mit einer bombastischen Schaufensterdekoration: glanzvolle Wettkämpfe, grossartig inszeniert in einer Kulisse überwältigender Architektur.
Die Unterhosenwerbung von Dolce & Gabbana mit den Waschbrettbäuchen italienischer Fussballstars ist nicht denkbar ohne den narzisstischen Körperkult de ...