Die Europäer haben ein zwiespältiges Verhältnis zur Gentechnologie. Wird sie zur Herstellung von neuen Diagnosemethoden und Therapien verwendet, findet sie grosse Zustimmung. Geht es hingegen darum, bessere Nutzpflanzen zu entwickeln, wechselt die Akzeptanz in eine Phobie. Laut den Ergebnissen von «Eurobarometer» stufen 59 Prozent der Europäer Gentech-Lebensmittel als «gefährlich» ein. 70 Prozent der Schweizer lehnen gemäss einer WWF-Umfrage die Gentechnik in der Landwirtschaft ab.
Warum bewerten die Europäer die Gentechnologie einmal positiv, ein anderes Mal negativ? Möglicherweise weil sie glauben, dass von den Gentech-Pflanzen nicht der Konsument profitiert, wie dies bei der G ...