Wie tot sind wir langfristig wirklich?
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Wie tot sind wir langfristig wirklich?
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Wie tot sind wir langfristig wirklich?

Der berühmte britische Ökonom John Maynard Keynes hat die Formel geprägt: «Langfristig sind wir alle tot.» Um den Satz entstand nun eine heftige Kontroverse. War der Hedonist Keynes, der homosexuelle Neigungen pflegte, wirklich ein Prediger der Verantwortungslosigkeit?
Paul Krugman ist der wortgewaltigste Keynesianer der Gegenwart. Ginge es nach seinen Vorstellungen, dann würden die USA und die schwachen Volkswirtschaften in ­Südeuropa ein Konjunkturpaket nach dem ­anderen auf­legen: Mit geliehenem Geld die Wirtschaft ankurbeln – das ist heute der Kern des Keynesianismus. Gegner dieses volkswirtschaftlichen ­Rezepts bezweifeln seine Wirksamkeit. Erstens entziehe man dem privaten Sektor langfristig Geld. Zweitens sei der Staat sowieso ein weniger ­guter Investor als Private, und drittens ­gehe das hemmungslose Schuldenmachen zu Lasten der ungeborenen Generationen. An diesem letzten Punkt hat sich ein Schlagabtausch entzündet. Der Keynesianismus-G ...
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