Als die Schlacht um die EU-Verträge geschlagen war, sagte der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger, ein Gegner der Abkommen, gegenüber den Medien: «Die Romandie hat stark mobilisiert.» Die Welschen gaben demnach den Ausschlag, dass die FDP-Delegierten für die EU-Verträge stimmten. Das ist insofern bemerkenswert, als die NZZ noch vor drei Jahren behauptete, die EU-Euphorie im Welschland sei am Abflauen. SVP-Präsident Marcel Dettling sieht das anders: «Ich nehme die Romands in der FDP und auch in der Mitte als EU-Turbos wahr», sagt der Schwyzer Nationalrat.
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