Im Stau stecken bleiben – das ist mehr und mehr die neue Art des Vorankommens auf den wichtigen Schweizer Strassen. Die jüngsten verfügbaren Daten des Bundesamts für Strassen (Astra) weisen für 2017 landesweit gut 25 800 Staustunden aus. Bezogen auf 2015 werden die Staukosten – bei Kostensätzen von gut vierzig Franken pro Fahrzeugstunde – auf 1,9 Milliarden Franken veranschlagt. Mit jährlichen Wachstumsraten in der Nähe von 7 Prozent stellen die Verkehrsstaus die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen in den Schatten. Wäre das Wort nicht so skurril, könnte man von einer Stauexplosion sprechen.
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