Kurz vor Weihnachten präsentierten die Amerikaner der Credit Suisse ein vorweihnächtliches Geschenk, das es in sich hatte. In einem Vergleich mit den US-Behörden, unter anderem dem Justizministerium, der Zentralbank und der Bundesstaatsanwaltschaft von New York, wurde die Grossbank zu einer Rekordbusse in der Höhe von 536 Millionen Dollar verurteilt. Der Beobachter rieb sich die Augen. Erneut war eine Schweizer Grossbank in den USA in die Knie gezwungen worden. Dieses Mal handelte es sich um Geschäfte mit der «Achse des Bösen». Angestellte der Bank in der Schweiz halfen Kunden aus Ländern, gegen welche die US-Regierung Wirtschaftssanktionen verhängt hatte, Gelder in die USA zu tran ...