Wenn die Schweizer Justizministerin für ihre Vorlage zur Terrorismusbekämpfung trommelt, verweist sie häufig auf Attentate im benachbarten Ausland. Das geschieht nicht ohne Grund. Bloss zwei Attacken von Einzeltätern hat man in der Schweiz bisher registriert, die als Taten islamistischer Extremisten bezeichnet werden. In Morges hat ein schweizerisch-türkischer Doppelbürger einen Portugiesen niedergestochen. In Lugano attackierte eine Frau mit einem Messer Kunden in einem Warenhaus. Beide Täter galten als Sympathisanten des Islamischen Staates (IS).
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