Von allen süssen Giften im Leben ist Fernweh wohl das heimtückischste und jenes, das sich am ehesten meiner Kontrolle entzieht. Es wäre schön, es kontrollieren zu können, weil man sonst gleichzeitig überall und nirgends ist, wie gefangen in einem Vakuum, haltlos. Diese Gleichzeitigkeit ist das Wesen des Fernwehs; es ist im selben Moment leicht wie Luft und schwer wie Blei, wie Wind unter den Fusssohlen oder eine Schicht dicken Schlamms.
Wind unter den Fusssohlen
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