Drei Berufsstände sind auf den Wind angewiesen: Müller, Segler und die Betreiber von Windkraftanlagen. Doch derweil die beiden Ersteren immer darauf hoffen dürfen, dass jede Flaute früher oder später endet, könnte den Dritten der Wind dauerhaft abhandenkommen – aus eigenem Verschulden. Dies ist, leicht überspitzt, das Ergebnis einer umfassenden Studie über Windparks in der Nordsee, die das angesehene deutsche Helmholtz-Zentrum Hereon soeben vorgelegt hat. «Wind», so der leitende Wissenschaftler Naveed Akhtar, «ist eine begrenzte Ressource.»
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