Arena war einmal meine Lieblingszeitschrift. Vor gut zehn Jahren, als sie Steve McQueen, Elvis oder Paul Newman auf dem Cover hatte. «Stilbibel» nennen Medienredaktoren so etwas gerne. Als solche nahm sie jungen Hipstern die Angst vorm Altern. Das ging mit Stil, Würde und IQ. So dachte man. Arena nun ist selbst in die Jahre geraten und leider ganz anders, als wir uns das gewünscht haben. Das Londoner Magazin hat sich trivialisiert, setzt nun wie alle auf halb bekleidete Damen auf dem Cover, und die Lifestyle-Kompetenz ist austauschbar geworden.
Im letzten Heft hat man sich etwas Grossartiges ausgedacht. Ein Sonderheft, das alle wichtigen Fragen des Lebens erklären soll: Beruf, Arbeit, F ...