Weltwoche: Sie haben mit dem Buch «Kunst des Reisens» 288 Seiten lang über das Reisen nachgedacht. Reisen Sie gern?Alain de Botton: Reisen ist eigentlich immer beides, fürchterlich und spannend. Es hilft einem aber, alte Gewohnheiten zu ändern, die Welt mit neuen Augen zu sehen – und das bringt halt beides, Angst und Freude.
Wenn man Ihr Buch liest, hat man nicht den Eindruck, dass Sie ein passionierter Reisender sind. Warum haben Sie dieses Thema gewählt?Wenn Sie mit «passionierter Reisender» jemanden meinen, der unterwegs immer glücklich und zufrieden ist, nein, dann bin ich kein passionierter Reisender. Aber wie ich eben sagte: Ich glaube, Glücklichsein und Unterwegssein stehe ...