Herr Gentinetta, was sagen Sie zum Vorwurf, Economiesuisse sei viel zu spät und zu lahm in die Kampagne gegen die SP-Steuerinitiative eingestiegen?
Dieser Vorwurf ist nicht haltbar. Man muss doch sehen: Wir haben sofort nach Abschluss der Arbeitslosenabstimmung Ende September den Kampf gegen die SP-Steuerinitiative gestartet. Es gab Pressekonferenzen, Auftritte des Bundesrates, ich stieg selber in den Ring mit den kantonalen Handelskammern. Die Medien wollten das zunächst nicht hinreichend aufnehmen.
Falsch. Sie haben durch schlechtes Marketing die Botschaft nicht platzieren können.
Das sagen Sie. Tatsache ist: Die Medien haben sich in einer ersten Phase, wie auch die bürgerlichen Partei ...