Insgesamt 44 Tote und mehr als 150 Verwundete – das ist die Bilanz des jüngsten Bombenanschlags in Istanbul. Zur Tat bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK). Es war ihr siebter Angriff in diesem Jahr und der mörderischste seit ihrem Bestehen. Erst 2016 sind die Freiheitsfalken zu einem Faktor geworden im Krieg zwischen kurdischen Terroristen oder Guerillas (je nach Standpunkt) und dem türkischen Staat: Ihre Anschläge kosteten heuer 118 Menschen das Leben, davon 64 Soldaten und Polizisten.
Wenn man vom Kurdenkonflikt spricht, denkt man vor allem an die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Sie versteht sich als klassische Guerilla-Armee, ihre Angriffe richten sich meist gegen di ...