Nachdem sich abzeichnet, dass am 5. Juni eine solide Mehrheit für den Beitritt der Schweiz zum Schengen-Abkommen mit der Europäischen Union stimmen wird, gilt es ganz rasch, die Rolle des Landes im neuen sicherheitspolitischen System Europas sauber zu definieren und unter den neuen Bedingungen die Interessen der Eidgenossenschaft richtig zu wahren. Auch die letzte Woche eröffnete tiefgreifende Reform der militärischen Verteidigung, «Optimierung der Armee» genannt, verlangt nach grundsätzlicher Neuorientierung. All die eingefädelten Umwälzungen beim Grenzschutz, bei der Polizei und der Armee entfalten nur dann positive Effekte, wenn die Schweiz uneingeschränkt in den EU- und Nato-Gr ...