Vor einigen Jahren liess sich meine Frau erleichtert einbürgern. Das Verfahren verlief reibungslos. Wir beide wurden zu einem kurzen Gespräch auf der Gemeindeverwaltung eingeladen. Meine Frau wurde gefragt, warum sie Schweizerin werden wolle und welches ihre weiteren Pläne im Leben seien. Bundesräte musste sie keine aufzählen. Es gab bei uns keinen «Zahnbürstenbesuch», bei dem sich die Polizei über die Qualität unserer Ehe vergewissert hätte. Wenige Monate nach dem Antrag hatte meine Frau den Schweizer Pass.
Ich war froh, dass es derart unkompliziert gelaufen war. Meine Frau ist ja in der Schweiz bestens integriert. Aber ich war auch überrascht. Wie mir schien, hätten wir allfä ...