Während dreizehn Jahren hat Anders Fogh Rasmussen immer wieder mit Putin verhandelt. Zunächst als dänischer Premierminister (2001 bis 2009), danach als Nato-Generalsekretär (2009 bis 2014). Der russische Präsident habe sich während dieser Zeit «sehr verändert».
Den Vorwurf, der Westen habe die Sicherheitsbedenken Russlands nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums zu wenig ernst genommen, weist der Däne entschieden zurück. Er selbst habe immer wieder Brücken zu Putin gebaut. Allerdings habe man durchaus Fehler gemacht. «Wir haben Putins Brutalität und Ambitionen unterschätzt», so der selbsterklärte Abstinenzler und Fitnessfanatiker.
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