Seit Juni, so behaupten die Gewerkschaften, erleben wir einen Zustrom von Billigarbeitskräften aus Deutschland. Ist der erleichterte Personenverkehr mit der EU ein Geschäft für Temporärfirmen?Wir holen schon seit drei bis vier Jahren deutsche Fachkräfte in die Schweiz, primär für den Bau. Das Arbeitskräftepotenzial liegt vor allem in Ostdeutschland, dort rekrutieren wir Gipser und Maurer, Elektriker und andere Berufsleute. Mit den bilateralen Verträgen ist es natürlich einfacher geworden, in die Schweiz zu vermitteln.
Sehen wir also erst den Anfang einer Welle?Das glaube ich nicht. Es gibt zwar immer mehr Anfragen. Aktuell sucht eine Schweizer Bauunternehmung zum Beispiel eine stat ...