Frau Stocker, warum haben Sie ein halbes Jahr gezögert, der Weltwoche ein Interview zu den Missständen im Zürcher Sozialwesen zu geben?Ich habe es immer abgelehnt, zu konkreten Fällen Stellung zu nehmen, und dabei bleibt es auch. Jetzt offerieren Sie mir erstmals, zur Sache zu reden, und dazu war ich immer bereit.
Mit solchen Formulierungen begründen Sie die Vertuschung konkreter Probleme. Fälle gehören einfach nicht an die Öffentlichkeit. Auch die schrägeren Vögel unter unseren Klienten haben ein Recht auf Persönlichkeitsschutz. Wir müssen mit unseren Klienten auch in Zukunft weiterarbeiten, sie müssen darauf vertrauen können, dass wir ihr Schicksal nicht in der Öffentlichkei ...