Verwundert blickt die Welt nach Berlin: Das Bundesamt für Verfassungsschutz, also der Inlandgeheimdienst, stuft die Alternative für Deutschland (AfD) als «gesichert rechtsextremistisch» ein, gibt sich so weitere Vollmachten für Überwachung und Informationsbeschaffung und beflügelt damit die Diskussion über ein Verbot der Partei. Bereits nimmt der Druck zu: Der Bremer Senat solle im Bund auf ein AfD-Verbotsverfahren hinwirken, fordern SPD, Grüne und Linke in einem gemeinsamen Antrag. Zusätzlich solle Bremen auch im Bundesrat eine Verbotsinitiative starten, wie am Montag bekannt wurde.
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