Der Reiche ist reich, weil er dem Armen etwas genommen hat – für Menschen, die so denken, ist das Wirtschaftsleben ein Nullsummenspiel, so wie beim Tennis, wo einer verlieren muss, damit der andere gewinnt. Bei einer Umfrage des Allensbacher Institutes für Demoskopie stimmte eine relative Mehrheit der Deutschen (48 Prozent gegen 44 Prozent) der Aussage «Je mehr die Reichen haben, desto weniger bleibt für die Armen übrig» zu. In Ostdeutschland gibt es sogar eine klare Mehrheit von fast 60 Prozent, die diese Aussage bejahen, und nur 29 Prozent lehnen sie ab.
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