Heute zeigen sich die Anden von ihrer bukolischen Seite. Lamas und Alpacas grasen friedlich in der milden Morgensonne. Buntgekleidete Indio-Frauen treiben die Tiere von der Pampa in Gehege, wo Männer mit breitrandigen Hüten sie nach Geschlecht und Rasse in Gruppen aufteilen. Professor Danilo Pezo von der Universidad Nacional del Cusco gibt Anweisungen, mal auf Spanisch, mal in der kehligen Sprache der Ketschua. Er soll die Bauern von Las Bambas, einem Weiler im Süden Perus, in der Kunst der Zucht unterrichten.
Damit die Alpacas gute Wolle produzieren, müssen die richtigen Weibchen mit den richtigen Männchen gekreuzt werden. Das ist hartes Handwerk. Erfolglos versuchten Schweizer Veteri ...