Stellt man sich das Leben der Whitney Houston im Zeitraffer vor, wird das opernhaft Monströse dieser Tragödie sichtbar, die gleichsam märchenhafte Folgerichtigkeit dieser Biografie. Wie einer ihrer Töne, von denen man hoffte, sie würden niemals aufhören. Ohne Vibrato. Ohne Schnörkel. Kerzengerade bohrt sich so ein Ton ins Herz. Es ist ein Ton, der süchtig macht. «And I . . . will always love you.»
Hineingeboren in eine Umgebung, in der Musikmachen so selbstverständlich wie Atmen war, schien Whitney Houstons Weg eigentlich schon nach dem ersten Schrei festgelegt. Ihre Mutter Cissy Houston, eine Gospelsängerin, hatte gute Jobs als Backgroundsängerin mit ...