Am 15. Mai stimmt die Schweiz über das Organspendegesetz ab. Befürworter und Befürworterinnen legen sich vehement ins Zeug, bieten zahlreiche Personen auf, die anhand ihrer eigenen Transplantationserfahrung Segensreiches zu bezeugen haben. Die Gegenseite indessen wagt sich kaum aus der Deckung. Es ist nicht leicht, eine Gegenposition zu vertreten, schliesslich appelliert das neue Organspendegesetz an Solidarität mit all jenen Kranken, die dringend ein Organ benötigen. Das Risiko, als herz- und gefühllos zu gelten, hängt wie ein Damoklesschwert über den Meinungsvertretern, die nicht dem Mainstream folgen.
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