So populär sind internationale Universitätsrankings während des vergangenen Jahrzehnts geworden, dass der Gedanke an ein Ranking aller Rankings gar nicht mehr exzentrisch oder witzig wirkt. Eine intensive Diskussion über ihre Methodologien und deren Verhältnis zu jeweiligen Ergebnissen ist längst entstanden, wobei es wohl an der Nähe zur akademischen Welt liegen muss, dass man eigentlich nur noch von Methodologien (im Plural) redet, von Theorien über Methoden also, und nicht, einfacher und meist zutreffender, von Methoden. Wie ernst die Rankings jedenfalls genommen werden – das gehört zu einer eigenartigen historischen Schieflage: Selbst in einer Gegenwart, wo das Universit� ...