«Komm, komm herein, wer immer du bist: Feueranbeter, Götzendiener oder Heide», steht in englischer Sprache auf einer Tafel am Eingang. «Jeder, der hier ein-tritt, ist willkommen.» Wie vonDschelaleddin Rumi, dem Gründer des Ordens, gewünscht, drängen sich in Konya vor dem ehemaligen Kloster der Tanzenden Derwische auch heute Touristen aus Europa, Amerika und Asien, islamische Pilger, türkische Schulklassen, Soldaten beim Freigang und Polizisten. Nur die örtlichen Islamisten sind darüber gar nicht glücklich, ihnen sind vor allem die Touristen ein Dorn im Auge.
Wie sehr sie die zentralanatolische Stadt Konya kontrollieren, erfahre ich am Abend, als ich auf der Suche nach einem kalte ...