Da sitzt einer mit Erfahrung. Seine letzte legale Arbeit, Sprachlehrer in Slowenien, geht auf das Jahr 1997 zurück. Vorher war er Eishockeyspieler in der Schweiz, dann wechselte er zu den Profis in den USA. Dort brach er sich einen Fussknöchel, und aus war’s mit der Karriere. Der Versuch, eine Boutique zu führen, scheiterte. Nach der Rückkehr in die Schweiz lebte er von der Sozialhilfe, danach folgten Strafen auf Strafen: Raub, Dienstversäumnis beim Militär, Entreissen von Handtaschen, Überfälle, Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Warum er denn immer wieder straffällig geworden sei, fragt der Gerichtspräsident im Obergericht Zürich. «Die Drogensucht und vor alle ...