Was macht ein Kolumnist eigentlich die ganze Woche? Auf welche Anlässe geht er, und wen trifft er dort? Steht alles in seiner Kolumne, dem diary, wie das in England und Amerika heisst. Das kann lustig und interessant sein. Bis er dann mal erzählt, dass er vergangene Woche, sagen wir, eine Couch gekauft hat. Weil es keinen Anlass gab, der berichtenswert gewesen wäre. Und er niemanden traf, über den man etwas lesen möchte. (Einverstanden, das hält noch lange nicht jeden ab zu schreiben.)
Manchmal ist es lustiger und interessanter, zu erzählen, auf welche Anlässe man nicht ging. Wie es auch fast immer lustiger ist, zu erzählen, wer irgendwo nicht eingeladen war. (Tyler Brûlé, zum Bei ...