Das menschliche Gehirn ist nicht auf schnelle Wechsel eingestellt. Die gleichzeitige Bewältigung verschiedener Aufgaben, das sogenannte Multitasking, fordert und überfordert es zusätzlich. Vom Modus Agieren und Reagieren stellt es, zwecks Vermeidung von Reizüberflutung, auf Negieren und Ignorieren um.
Lange Zeit verkündeten die neoliberalen Marktanbeter, die Nationalbank könne nichts gegen den starken Schweizer Franken machen. Intervenieren sei in etwa so effizient, wie beim Spucken in die Limmat davon auszugehen, dass der Rhein in Basel über die Ufer trete. Jetzt hat die Nationalbank den Schweizer Franken vorerst bei 1.23 stabilisiert. Immerhin, denn ohne Intervention wäre ein Frank ...