Sieben Beratungsaufträge hat das Bundesamt für Migration (BfM) der Rexult AG erteilt. Ausgeschrieben war nur der erste über 110 000 Franken. Der zweite Auftrag wurde freihändig vergeben, er belief sich auf 248 000 Franken – genau 1500 Franken unter dem Betrag, ab dem zwingend eine öffentliche Ausschreibung nötig gewesen wäre. Auch die restlichen fünf Aufträge, weitere 405 000 Franken, wurden der Berner Beratungsfirma direkt zugeschanzt. Zufall? Oder Salamitaktik, um die Vorschriften für öffentliche Beschaffungen zu umgehen? Die Folgeaufträge seien zu Beginn «nicht voraussehbar gewesen», erklärte der Bundesrat kürzlich auf eine Interpellation von FDP-Präsident Philipp ...