Wolffs wunderliche Wandlung
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Die Weltwoche

Wolffs wunderliche Wandlung
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Wolffs wunderliche Wandlung

Als der Linksalternative Richard Wolff im Juni 2013 das Stadtzürcher Polizeidepartement übernahm, schüttelten manche den Kopf. Der alte Strassenkämpfer liess kaum ein Fettnäpfchen aus. Trotzdem ist er in seiner Rolle aufgeblüht – und aus dem Korps vernimmt man Lob.
Im Vorzimmer von Stadtrat Richard Wolff hat der Wartende die Wahl zwischen drei Lektüren: Blaulicht und Stapo, zwei Polizeimagazinen, sowie den letzten sechs Ausgaben der Welt­woche. Das mag insofern erstaunen, als der linksalternative Politiker nicht zur klassischen Zielgruppe dieser, sagen wir mal, eher konservativen Qualitätsblätter zählt. Doch wir befinden uns schliesslich in der altehrwürdigen Urania-Wache, dem Herzen der Zürcher Stadtpolizei. Und in dieser Welt, in der Uniformen, Vorschrift, Dienst und Ordnung noch etwas gelten, gibt man sich gerne etwas konservativ. Verwunderlich war es schon, als Wolff von der Vier-Prozent-Partei Alternative Liste (AL) vor knapp zwei Jahren na ...
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