Es klang so, als trete ein wichtiger Staatsmann zurück. Er übernehme für mögliche Verfehlungen seiner Mitarbeiter die «politische Verantwortung», liess Peter Hartz verlauten, als er vergangene Woche seinen Posten als Personalvorstand der Volkswagen AG aufgab.
In der Tat hat der unrühmliche Abgang des VW-Managers eine weit über das Wirtschaftsleben hinausreichende Symbolkraft. Der Name Hartz steht für ein Kernstück der Regierungsbilanz Gerhard Schröders. Nach ihm sind die Arbeitsmarktreformen «Hartz I bis IV» benannt, die einst mit grosser Euphorie verkündet worden waren. Schliesslich aber bescherten vor allem sie der SPD den tiefsten Sturz in der Wählergunst seit vielen Jahrze ...