Seit einigen Jahren wacht die Eidgenössische Rassismuskommission über die rechtgläu-bige Auslegung multikultureller Dogmen. Diese zeitgemässe Form der Inquisition treibt mitunter sonderbare Blüten. So steht jeder Versuch schweizerischer Identitätswahrung unter Generalverdacht, während Zugewanderte ideologischen Heimatschutz geniessen. Auch dann, wenn es um offenen Nationalismus oder Gebräuche geht, die sich mit unseren Konventionen schwer vertragen.
Halbjährlich veröffentlicht die Rassismuskommission ein Bulletin. In dieser Reihe erschien auch die Schrift «Muslime in der Schweiz», worin sich die Autoren u.a. zum Thema Gewalt in der Familie äusserten. Da heisst es etwa: «Manche ...