Obwohl das Gasthaus «Meinradsberg» direkt am Jakobsweg liegt und an das Kloster Einsiedeln angrenzt, riecht es höchstens auf dem WC nach Weihrauch, und vielleicht bilde ich mir auch das nur ein in einer Gegend, in der die Einbildungskraft nun einmal privilegiert ist. Man sitzt in einer angenehm hellen, diesseitigen Stube, in der zwar für Einsiedler Dinkelbier, doch nirgends für die alleinseligmachende Kirche geworben wird. Die Gäste reden über Eishockey und den geschminkten Sänger von Tokio Hotel.
Wir bangen ein wenig um die strahlend weiss getäferten Wände, da unser Einundalles einen sehr säkularen Nudelaufstand zu initiieren versucht, nachdem er erfahren hat, dass es als Beilage ...